Proliferationstherapie

Unter der Sklerosierungstherapie, auch Proliferationstherapie genannt, versteht man ein Verfahren zur Stabilisierung von Gelenken oder Gelenkkapseln. Hierbei wird ein Mittel, zumeist eine Zuckerlösung, an die Gelenkkapsel injiziert. Durch die damit verbundene Aktivierung der Zellen wird die Bildung stabilisierender Kollagenfasern gefördert. Schmerzen an der Wirbelsäule und Gelenken sollen hiermit gelindert werden. Diese Methode wird auch mit Erfolg in der Behandlung des Tennisellenbogen (Epicondylitis) eingesetzt.


Aus rechtlichen Gründen erforderlicher Hinweis zur Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode:
Die auf diesen Seiten dargestellten Behandlungsmethoden werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Auch liegen diesbezüglich noch keine randomisierte placebokontrollierte Doppel-/Blindstudien vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert, und wie sie bei bestimmten Medikamenten vorhanden sind.

Die entsprechenden Möglichkeiten die Behandlungen in diesen "Doppel-Blind-Studien" zu überprüfen werden jedoch kontrovers diskutiert. Ärztliches Wissen und juristische Betrachtungsweise stimmen ebenso wie medizinische Erfahrung und Wissenschaft nicht immer überein.

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