QIMOTO.index

"Nur mit einer gründlichen Untersuchung können wir die zugrunde liegenden Ursachen Ihrer Beschwerden erkennen.

Erst die Ergebnisse der Untersuchungen ermöglichen eine individuelle und damit nachhaltige und erfolgreiche Behandlung."

Dr. med. Marco Gassen

 

Warum haben mehr als 50% Menschen mit Bandscheibenvorfällen, Meniskusrissen oder Arthrose keine Beschwerden? Die wissenschaftliche Literatur findet viele Beispiele in denen selbst gravierende Befunde keine Beschwerden hervorrufen.

Warum hilft bei einem Patienten mit Rückenschmerzen eine Behandlung mit Manualtherapie oder Akupunktur, wohingegen bei einem anderen Patienten mit den gleichen Beschwerden diese Behandlung wirkungslos bleibt oder gar eine Verschlechterung hervorruft?

Wir könnten diese Aufzählung noch weit fortsetzen.

Die Erklärung dieser scheinbaren Widersprüche ergibt sich erst wenn wir uns die individuell unterschiedliche Veranlagung und das komplexe Zusammenspiel der vielfältigen anatomischen, funktionellen und nervalen Faktoren anschauen.

Nach unserer Erfahrung muß dabei besonders berücksichtigt werden welche Funktionsstörung sich aus einer festgestellten Verletzung oder Abnutzung ergibt.  Diese Funktionsstörungen können ihrerseits wieder Reizungen an benachbarten Strukturen, Fehlhaltungen und davon ausgehend Fehlbelastungen, bis hin zu Entzündungen verursachen. Auch dies Auswirkung auf benachbarte Strukturen muß berücksichtigt werden: Wenn durch einen noch so großen Bandscheibenvorfall kein anderes Gewebe bedrängt wird, muß dieser keine Beschweden hervorrufen. Eine ganz andere Situation ergibt sich z.B. bei einem zu engen Rpcekmarkskanal. 

Die anatomischen Bedingungen und das Zusammenspiel und die Reaktion auf Überlastung, Abnutzung oder Entzündung unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, abhängig von Veranlagung, individuellen Voraussetzungen, Stoffwechsellage, alltäglichen Belastungen, Stressbelastung, Sport und Alltagstätigkeiten.
In der Praxis bedeutet dies, dass selbst gleichartige Beschwerden durch ganz unterschiedliche Umstände hervorgerufen oder auch verbessert oder verschlechtert werden können.

Eine nachhaltig erfolgreiche Behandlung muss deshalb zunächst alle beteiligten Strukturen, die Funktionsfähigkeit und das Steuerungssystem (Muskelansteuerung/Programm) gleichermaßen berücksichtigen. Die zugrunde liegende Veränderung an der Struktur, z.B. dem Meniskus oder dem Gelenk ist oft nur das schwächste Glied in der gesamten Belastungskette.

Dies kann aber auch bedeuten das z.B. ein häufig aufzufindender, altersbedingter Riss des Meniskus, ohne damit in Verbindung stehende Funktionsstörung, in der Regel keine Bedeutung hat und möglicherweise andere Ursachen für die Schmerzen verantwortlich sind.

(In vielen anderen Bereichen unseres Lebens haben wir schon lange ein ausführlicheres Verständnis selbst bei kleineren Störungen. Niemand käme z.B. auf die Idee bei einem schief abgefahren Reifen nur den Reifen auszutauschen ohne nach der Ursache zu fragen und gegebenenfalls die Radsteuerung (Spur) zu korrigieren.)

Deshalb haben wir den QIMOTO.index entwickelt. Mit nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellten Untersuchungen ist es uns möglich, ein exaktes Profil Ihrer Beschwerdesymptomatik, der verschiedenen Funktionsstörungen und der beteiligten Faktoren zu erstellen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die organischen Veränderungen, die sich im Röntgen, Ultraschall oder in der Kernspintomographie darstellen, sondern auch die wichtigen umgebenen Variablen, die uns etwas über die Funktionsfähigkeit und - besonders wichtig - den Entzündungsgrad sagen. Wesentliche Bedeutung haben auch die Kraft und Koordinationsfähigkeit der umgebenen, stabilisierenden Muskulatur, die Gelenkfunktion und das Bewegungsmuster.

Zusätzlich sollten auch die weiter entfernt liegenden Gelenke und mögliche Ausstrahlung aus inneren Organen betrachtet werden. Gleichwertig fließen Ihre alltäglichen Arbeitsbelastungen, der Stressgrad und Ihre Möglichkeit zur Regeneration in das Profil mit ein.

Die ausführliche Untersuchung und Beratung eigenet sich besonders

  • Bei unklaren oder chronischen Beschwerden
  • Als Zweitmeinung
    - Ist eine Operation erforderlich?
    - Sind alle nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten ausgenutzt​?
    - Gibt es weitere Therapiemöglichkeiten?
    - Ist die bekannte Diagnose wirklich der Grund der Beschwerden?
    - Was kann ich/man sonst noch tun?

 

Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir schmerzbezogen spezielle Untersuchungen und Beratungen entwickelt:   

  • Halswirbelsäule und Nackenschmerzen (cervical)
  • Lendenwirbelsäule (lumbal)
  • Hüftgelenk (hip)
  • Kniegelenk (knee)
  • Fersenschmerz (heel)

Die Untersuchungen und die Beratung sind auch zusammen an einem Tag möglich. Für Voruntersuchung, Ultraschall, Funktionstest und Besprechung sollten Sie, je nach Beschwerden, zusammen ca. 2-4h einplanen. Ergänzende MRT-Untersuchungen können von mit eingebunden werden.
Bitte teilen Sie uns mit wenn Sie von weiter her anreisen und alles in einem Termin erledigen möchten.

 

Wann kann Ihnen unsere Expertise und Diagnostik helfen?

Oft wurde noch nie richtig untersucht

Viele unserer Patienten berichten, dass sie noch nie ausführlich untersucht wurden. Aber die Grundlage jeder Behandlung sollte der ausführliche Untersuchungsbefund sein. Nur so können wir die richtige Behandlung finden.

Die richtigen Ursachen finden

Nur wenn wir Sie genau untersuchen können wir sagen, welche Faktoren für Ihre Beschwerden von Bedeutung sind.
Manchmal wird vorschnell von einem Röntgenbild oder einer Kernspintomografie auf die Ursache der Beschwerden geschlossen. Viele Abnutzungen sind jedoch ganz normal, haben kaum Bedeutung und können die Beschwerden nicht wirklich erklären.
Viel wichtiger ist es, genauer hinzuschauen und Gelenke und Wirbelsäule auch in der Bewegung zu untersuchen. Speziell dazu haben wir, mit Methoden, die sonst nur an der Sporthochschule und sehr spezialisierten Zentren vorhanden sind, ein eigenes Untersuchungslabor, das "Bewegungslabor" eingerichtet.

Die Behandlung muß zu Ihren Beschwerden passen

Behandlungen die gut ansprechen, zeigen nach unserer Erfahrung auch schnelle Wirkungen.
Da wir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten anbieten können sind wir in der Lage, die für Sie besten Methoden herauszufinden. Falls eine Methode nicht wirkt können wir, anders als eine nur auf eine Methode spezialisierte Praxis, die Behandlungsart schnell verändern.
Unser wichtigstes Kriterium: Sie müssen spüren, dass die Behandlung hilft.

Wenn wir die Behandlung so ausrichten, dass wir die verschiedenen Ursachen berücksichtigen, können wir damit langfristig Verbesserung erreichen.

Chronische Beschwerden erfordern besondere Aufmerksamkeit

Bei chronischen oder wiederholten Beschwerden müssen wir davon ausgehen, dass entweder die Ursache der Beschwerden nicht genau erkannt wurde oder keine nachhaltig wirksame Therapie erfolgte.

Ebenso entstehen bei chronsichen Beschwerden, durch Ausweichbewegungen, Veränderungen im Bewegungsablauf und der Muskulatur. Diese können im Verlauf ihrerseits weitere Beschwerden verursachen. Manchmal ist es schwer zwischen ursprünglichen oder Folgebeschwerden zu unterscheiden.

Mit speziellen Untersuchungsmethoden, z.B. der Ganganalyse, ist hier ein besseres Verständnis und davon ausgehend eine wirksamere Therapie möglich.

Synergien nutzen - Behandlung optimieren

Bestimmte Behandlungen verstärken sich in ihrer Wirkung und verbessern den Behandlungserfolg. Bestimmte Medikamente können die Therapiewirkung mindern. Es ist deshalb wichtig, die für Sie richtige Behandlungskombination festzulegen.

Ausgehend von einer genauen Analyse Ihrer Beschwerden können wir die verschiedenen Behandlungen heraussuchen. 

und der Behandlungserfolg sich nicht einstellt

Manche Patienten berichten, dass sie immer wieder eingerenkt wurden oder immer die gleiche Behandlung erfolgte, anfangs oft mit gutem Erfolg, zuletzt sei aber kaum noch eine Verbesserung eingetreten.

Andere Patienten suchen uns nach einer Operation mit einem neuen Gelenk auf und sagen: Der Operateur sagt, dass Gelenk sieht toll aus, alles sei in Ordnung - aber ich kann immer noch nicht richtig laufen. 

Spätestens jetzt sollte eine richtige Untersuchung erfolgen, am besten im Stehen und Gehen. Hier können die Ursachen der Funktionsstörung erkannt werden und die Therapeuten können endlich an den entscheidenden Stellen behandeln.

Vor einer Operation durchgeführt lässt sich manche Operation vermeiden oder hinauszögern. 

Nutzen Sie unsere Erfahrung

Besonders wenn Sie in kleineren Praxen oder in Einrichtungen die primär auf Operationen ausgerichtet sind behandelt werden, fehlt manchmal die Erfahrung mit den vielen Möglichkeiten der nicht-operativen ("konservativen") Therapie.

Durch unsere auf die nicht-operative Behandlung spezialisierte Ausrichtung und die enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Rehazentren sind wir in der Lage, Ihnen Hinweise zu weiteren Therapien und den Chancen einer nicht operativen Behandlung oder der Notwendigkeit einer Operation zu geben.



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