Knie-Diagnostik

Gezielt behandeln. Richtig diagnostizieren.

 
Bei allen degenerativen Veränderungen oder aber bei längerer Schmerzsymptomatik sollte ergänzend eine Abklärung der Oberkörperhaltung, Becken-/Beinachse (4D-Haltungsanalyse) sowie der Rumpfstabilität (Kraftmessung der Lendenwirbelsäule) durchgeführt werden.
 
Dieser Check ermöglicht es, wesentliche Ursachen aufzudecken und spezielle Therapien einzuleiten.  

 

Wann kann eine Knie-Diagnostik helfen?

  • Bei unklaren oder rezidivierenden Knieschmerzen
  • Bei Kniearthrose
  • Nach Meniskus- oder Kreuzbandverletzungen
  • Bei degenerativen Veränderungen im Bereich der Kniegelenke
  • Bei Belastungsbeschwerden im Sport bzw. Training
  • Bei Muskelschmerzen

 

Alle Angebote beinhalten eine fachlich kompetente Beratung, eine schriftliche Auswertung mit detaillierter Befunddokumentation und, falls erforderlich, eine gezielte Übungs-, Sport- oder Therapieempfehlung.

Diesen Check können Sie auch als reinen Untersuchungs-Check direkt in unserem Labor buchen (Labortermin). Wir können Ihnen die Ergebnisse erklären und aus sportwissenschaftlicher Sicht Hinweise zum Training geben.
 

Was ist Ihr Anliegen? Welcher Art sind Ihre Beschwerden?

Damit wir wissen was Ihnen wichtig ist, und die Untersuchung entsprechende planen können besprechen wir vorab Ihr Anliegen und den bisherigen Verlauf. Wie lange bestehen Ihre Beschwerden, wie äußern sie sich? Steht einer Operation im Raum oder ist es Ihnen wichtig die aktuellen Behandlungen in der Intensität zu verbessern?

Welche Gelenkstrukturen sind betroffen? Besteht zusätzlich eine Entzündung?

Zunächst versuchen wir das Gelenk im Detail anzuschauen. Wie stellen sich Knorpel, Meniskus, Bänder und Gelenkschleimhaut dar? In welchem Ausmaß und in welchem Bereich des Gelenkes finden sich Veränderungen?
Hierzu können wir auch vorhandene Unterlagen (MRT, Röntgen) nutzen oder gegebenenfalls ergänzen.
Zur aktuellen Einschätzung von Entzündung oder Reizung führen wir zusätzlich eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung des Kniegelenkes in verschiedenen Positionen durch.

Besteht eine ausreichende Stabilität und Beweglichkeit?

Beides, eine eingeschränkte oder eine zu große Beweglichkeit, kann die Abnutzung der Kniegelenke ungünstig beeinflußen.
In der körperlichen Untersuchung wird dies zunächst manuell geprüft, zusätzlich erfogen Tests zur Überprüfung des Meniskus, der Sehnen und Bänder.

Wie wird die Kniemuskulatur aktiviert?

Eine dysbalancierte oder unzureichende Aktivierung der Kniemuskulatur führt zu einer ungünstigen Gelenkbelastung und kann Zeichen einer gestörten Kniefunktion sein, ihrerseits aber auch Beschwerden verursachen.

Ist die Kraft der Kniemuskulatur ausreichend und symmetrisch?

Eine ungünstige oder nicht ausreichende Kraft der Kniemuskulatur kann die Arthrose im Gelenk fördern, eine gute und symmetrische Kraft kann zur Entlastung des Gelenkes beitragen. Oft hat sich aufgrund der Schmerzen eine leichte Rückbildung des Muskels entwickelt und verstärkt die Fehlbelastung. Dies gilt es in der Untersuchung herauszufinden und in der Therapie gezielt zu berücksichtigen.

Welche Kräfte wirken auf das Gelenk? Gibt es Fehlbelastungen?

Besonders wichtig sind die Kraftwerte bei Veränderungen der Beinachse (z.B. X-/O-Bein) oder Beschwerden die mehr außen oder innen am Kniegelenk auftreten. Auch bei Meniskusbeschwerden oder lokalen Knorpelschäden kann eine einseitige Belastung des Gelenkes die Ursache sein.

Wie bewegen Sie sich? Enstehen im Gehen ungünstige Belastungen?

Manche Menschen haben eine ungünstige, z.T. auch verdrehte Bewegung des Beines im Gehen und Laufen. Auch dies kann zu Beschwerden und Abnutzungen führen.

Enstehen Fehlbelastungen der Kniegelenke ausgehend vom Fuß?

Über den Fuß und den Abrollvorgang werden die Kräfte beim Gehen und Stehen in das Knie eingeleitet. Besonders bei Beschwerden beim Gehen und Laufen kann vom Fuß eine wesentliche Fehlbelastung ausgehen.

Haben die Beckenhaltung und ihre Standposition ungünstige Auswirkungen auf das Kniegelenk?

Im Stand und im Stehen auf einem Bein, aber auch die Gesamtstatik beeinflussen die Belastung der Kniegelenke. Fehlbelastungen können erhebliche Auswirkungen haben.

Bestehen fortgeleitete Funktionsstörungen von andern Gelenken oder Organen?

Funktionsstörungen anderer Gelenke, z.B. vom Fuß oder Hüftgelenk können durch ungünstige Spannungen die Belastung des Kniegelenkes ungünstig beeinflussen. Gelegentlich bestehen über die bindegewebigen Hüllen (Fascien) auch ungünstige Einflüsse aus den inneren Organen. Mit einer osteopathischen Untersuchung können diese Zusammenhänge gezielt untersucht werden.

Noch genauer: Komplexe sportmedizinische Ganganalyse (Motion capture)

Am Anfang einer Arthrose oder bei nur leichten Veränderungen am Meniskus oder Knorpel kann die Fehlbelastung noch sehr dezent sein. Manchmal entstehen die Beschwerden dann nur bei sehr langen Belastungen, im Bergabgehen oder längerem Wandern bzw. Joggen.
Mit einer komplexen Ganganalyse lassen sich über die hochfrequenten Aufnahmen bereits kleinste Veränderungen im Gang entdecken.

-> Gezielt zur effektiven Therapie

Zusammenfassende Bewertung im QIMOTO.index  - KNIEarthrose 

Aus der Zusammenfassung der verschiedenen Befunde ergibt sich ein genaues Bild des Zustandes und der Funktionsstörungen Ihres Kniegelenkes.
Damit wissen wir genau, um die "Schwachstellen" Ihres Kniegelenkes und können die effektivsten Therapiebausteine festlegen.


Mit Ergebnissen können wir auch genau abschätzen, ob eine Operation erforderlich oder zu empfehlen ist.

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