Triggerpunkt-Stoßwellentherapie

Bei der Triggerpunktbehandlung durch Stoßwellen handelt es sich um eine neuere Anwendungsform. Als Triggerpunkt (Tenderpoints) bezeichnet man schmerzhafte Areale in der Muskulatur oder im Sehnenverlauf. Ausgehend von diesen schmerzhaften Arealen entstehen Verspannungen und Fehlhaltungen, die zu einer anhaltenden Schmerzsymptomatik führen können. Wenn sich diese Triggerpunkte nicht durch gezielte Behandlungen lösen lassen sind oft Wirbelsäulenskoliosen, Bandscheibenabnutzungen oder chronische Schmerzsymptome die Folge. Bereits mit einigen therapeutischen Anwendungen der Stoßwelle ist es möglich die entsprechenden Zonen zu lockern und eine Entspannung des Bewegungssystems zu erreichen. Insbesondere wenn sich durch Krankengymnastik, Massagen oder manuelle Therapie keine ausreichende Lockerung und Verbesserung der Symptomatik erreichen lässt, empfiehlt sich diese Behandlungsform. Gute Erfolge bestehen auch in der Behandlung von festsitzenden Blockierungen im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens oder des Iliosakralgelenkes. Aufgrund der guten Wirksamkeit wird Triggerpunkt-Stoßwelle wird diese Therapieform bereits in manchen Sport- und Olympiastützpunkten regelmäßig zur begleitenden Behandlung und zur Vorsorge eingesetzt.


Aus rechtlichen Gründen erforderlicher Hinweis zur Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode:
Die auf diesen Seiten dargestellten Behandlungsmethoden werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Auch liegen diesbezüglich noch keine randomisierte placebokontrollierte Doppel-/Blindstudien vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert, und wie sie bei bestimmten Medikamenten vorhanden sind.

Die entsprechenden Möglichkeiten die Behandlungen in diesen "Doppel-Blind-Studien" zu überprüfen werden jedoch kontrovers diskutiert. Ärztliches Wissen und juristische Betrachtungsweise stimmen ebenso wie medizinische Erfahrung und Wissenschaft nicht immer überein.

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