Arthrose - ohne Operation behandeln

Konservative Therapien ausnutzen

Moderne konservative Arthrose-Therapie

In unserer Praxis in Wiesbaden haben wir uns auf die spezialisierte, nichtoperative Behandlung von Arthrose (Gelenkverschleiß) fokussiert. Eine Operation sollte nach unserer Überzeugung immer erst dann in Betracht gezogen werden, wenn wirklich alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind und der Leidensdruck zu hoch ist.

Arthrosetherapie – drei Säulen für Ihre Gelenke

Die Möglichkeiten der modernen Orthopädie haben sich erheblich weiterentwickelt. Wir setzen auf ein Konzept, das den Gelenkverschleiß nicht nur verwaltet, sondern die Biologie und Mechanik Ihres Körpers nutzt:

  • 1. Bioregenerative Verfahren: Nutzung körpereigener Botenstoffe und Zellen (z. B. PRP), um Reparatur- und Anpassungsprozesse im Gelenk gezielt zu unterstützen.
  • 2. Strukturstimulierende Verfahren: Aktivierende Methoden wie die moderne Induktionstherapie und die Stoßwellentherapie verbessern die Gewebequalität und die Durchblutung.
  • 3. Ursachenorientierte Funktionsdiagnostik: Wir wollen verstehen, warum der Verschleiß entstanden ist. Oft sind Fehlbelastungen die wahre Ursache. Durch eine ausgeprägte funktionelle Diagnostik identifizieren wir diese Faktoren, um das Gelenk langfristig mechanisch zu entlasten.

Unser Ansatz: Sie stehen im Mittelpunkt, nicht das Röntgenbild oder das MRT

Im Gespräch mit unseren Patienten verfolgen wir eine klare Linie: Wir versuchen zunächst, Sie und Ihre Beschwerden genau zu verstehen. Auf keinen Fall werden wir eine Behandlungsart allein basierend auf einem Röntgenbild oder einem MRT empfehlen.
Unsere orthopädische Erfahrung und die aktuellen medizinischen Leitlinien bestätigen dies immer wieder: Selbst schwere strukturelle Arthrosen können zum Teil vollkommen beschwerdefrei sein. Deshalb steht zu Beginn die Frage im Fokus, wodurch Ihre Beschwerden tatsächlich entstehen. Dazu nutzen wir:

  • Eine genaue klinische Untersuchung des betroffenen Gelenkes.
  • Eine detaillierte Analyse Ihrer Befunde (Röntgen, MRT).
  • Eine Untersuchung Ihres Gelenkes in der Funktion.

In den meisten Fällen ergeben sich daraus wertvolle Ansatzpunkte für eine erfolgreiche konservative Therapie. Dabei ist es entscheidend, dass wir gemeinsam die richtigen Mittel und die richtige Intensität wählen. So lässt sich eine Operation oft nicht nur hinauszögern, sondern wir erreichen wieder eine wirklich gute Belastungssituation für Ihren Alltag oder Sport.

Sicherheit für Ihre Entscheidung

Sollte die konservative Therapie auf Dauer dennoch nicht den gewünschten Erfolg bringen, können Sie sich immer noch in Ruhe überlegen, ob Sie eine Operation wünschen. Sie haben dann aber das gute Gefühl und die Gewissheit, alle nicht-operativen Möglichkeiten kompetent ausgenutzt zu haben. Diese Klarheit ist die beste Basis für eine Entscheidung, die Sie mit voller innerer Überzeugung treffen können.

Übersicht unserer Angebote zur bioregenerativen Behandlungen der Arthrose:

  • Körpereigene Reparaturzellen aus Eigenblut (PRP)
  • Hochvernetzte Hyaluronsäure
  • Fokussierte Stoßwellentherapie
  • Hochinduktionstherapie

Bioregenerative Arthrosetherapie:
Die Kraft Ihrer eigenen Zellen nutzen

Zusammengefasst: Die bioregenerative Arthrosetherapie bei Qimoto nutzt hochkonzentrierte körpereigene Reparaturzellen (PRP), um Entzündungen nachhaltig zu stoppen und natürliche Heilungsprozesse im Gelenk zu aktivieren, statt lediglich Symptome zu maskieren.

 

Bioregenerative Arthrosetherapie:
Die Kraft Ihrer eigenen Zellen nutzen

Arthrose und degenerative Gelenkerkrankungen schränken das Leben oft schleichend ein. Doch die regenerative Medizin bietet heute Möglichkeiten, die weit über die reine Schmerzverwaltung hinausgehen. Mit der PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma) nutzen wir die biologischen Heilmechanismen Ihres eigenen Blutes.

  • Natürliches Prinzip: Aus einer kleinen Menge Eigenblut gewinnen wir ein Konzentrat aus Blutplättchen und Wachstumsfaktoren.
  • Gezielte Unterstützung: Diese Faktoren wirken dort, wo sie gebraucht werden, um geschädigtes Gewebe bei der Regeneration zu unterstützen.
  • Schonendes Verfahren: Eine biologische Lösung ohne Fremdstoffe, die Ihren Körper dabei unterstützt, sich selbst zu helfen.

Wie wirkt die PRP aus Eigenblut bei Arthrose?

Zusammengefasst: Wissenschaftliche Studien (u.a. Wu et al., 2017) belegen, dass PRP durch die schrittweise Aktivierung körpereigener Reparaturprozesse eine doppelt so starke langfristige Schmerzlinderung erzielt wie Kortison – und das völlig ohne dessen gewebeschädigende Nebenwirkungen.

 

Der biologische Wirkmechanismus PRP wirkt nicht wie ein klassisches Medikament, sondern als biologischer Impulsgeber für geschädigte Knorpel- und Gelenkstrukturen:

  • Nachhaltige Entzündungshemmung: Die konzentrierten Faktoren modulieren das Milieu im Gelenk und beruhigen chronische Reizzustände.
  • Zellaktivierung: Die Regeneration von Gewebe wird durch die gezielte Freisetzung von Wachstumsfaktoren (wie VEGF und TGF-beta) angestoßen.
  • Verbesserte Mikrozirkulation: Die Durchblutung im oft schlecht versorgten Gelenkbereich wird angeregt.
  • Evidenz statt bloßer Hoffnung: Die Forschung bestätigt diesen Weg. Eine wegweisende Studie von Wu et al. (2017) zeigt den entscheidenden Unterschied zu konventionellen Methoden: Während Kortison oft nur einen kurzen, steilen Effekt bietet, entfaltet PRP seine Wirkung kontinuierlich. Nach sechs Monaten ist die Schmerzlinderung durch PRP doppelt so stark wie durch Kortison. Damit stellt PRP eine echte, nachhaltige Alternative zur rein symptomatischen Behandlung dar.
Nach sechs Monaten ist die Schmerzlinderung durch PRP doppelt so stark wie durch Kortison

Wissenschaftliche Referenzen & Studienlage

Unsere Behandlungsprotokolle bei Qimoto basieren auf der aktuellen evidenzbasierten Medizin. Hier finden Sie eine Auswahl wegweisender Studien zur Wirksamkeit der PRP-Therapie bei Arthrose:

  • Filardo, G., Di Matteo, B., Kon, E., Merli, G., & Marcacci, M. (2018)Platelet-rich plasma in tendon-related disorders: results and indicationsKnee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy26(7), 1984-1999.
  • Leitner, L., Gruber, G., Lohberger, B., Kaltenegger, H., Leithner, A., & Sadoghi, P. (2019)Klinische Anwendung von Platelet-rich plasma und Wachstumsfaktoren am BewegungsapparatDer Orthopäde48(1), 105-116.
  • Roffi, A., Di Matteo, B., Krishnakumar, G. S., Kon, E., & Filardo, G. (2017)Platelet-rich plasma for the treatment of bone defects: from pre-clinical rational to evidence in the clinical practice. A systematic reviewInternational orthopaedics41(2), 221-237.
  • Vergleich zu Kortison (Wu et al., 2017): Diese Meta-Analyse zeigt, dass PRP bei Kniearthrose die Schmerzen über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten signifikant stärker lindert als Kortison-Injektionen – bei gleichzeitig deutlich besserem Sicherheitsprofil. 

  • Langzeitvergleich zu Hyaluronsäure (Filardo et al., 2015): In dieser klinischen Studie wurde nachgewiesen, dass PRP (insbesondere bei aktiven Patienten) bessere Langzeitergebnisse hinsichtlich Schmerzreduktion und Gelenkfunktion erzielt als klassische Hyaluronsäure. Z

  • Vorteil hoher Konzentrationen (Belk et al., 2023): Aktuelle Daten unterstreichen, dass die Wirksamkeit der Therapie direkt mit der Qualität der Aufbereitung und der Konzentration der Blutplättchen (wie beim ACP Max-System) korreliert. 

  • Synergie durch Kombinationstherapie (Vetrano et al., 2013): Diese Studie belegt den synergetischen Effekt, wenn biologische Injektionen wie PRP mit physikalischen Reizen (wie der Stoßwellentherapie) kombiniert werden.

Wie wird die Behandlung mit PRP durchgeführt?

Zusammengefasst: Die PRP-Behandlung ist ein sicher und schell, da mit hochkonzentrierte Wachstumsfaktoren aus Ihrem Eigenblut behandelt wird. Die Behandlung dauert maximal 30 Minuten und wird in der Regel gut und problemlos vertragen.

 

Die PRP-ACP (autologes konditioniertes Plasma) Behandlung ist eine moderne, schonende Methode, die Ihrem Körper hilft, sich auf natürliche Weise zu regenerieren. Dabei wird Ihr eigenes Blut verwendet, um die Heilung von geschädigtem Gewebe zu unterstützen. Der Ablauf ist einfach und in wenigen Schritten erklärt:

  1. Blutentnahme: Ihnen wird eine kleine Menge Blut aus einer Armvene entnommen – ähnlich wie bei einer normalen Blutabnahme.
  2. Aufbereitung: Ihr Blut wird sofort in einer speziellen Zentrifuge verarbeitet. Dabei werden die heilungsfördernden Bestandteile, wie die Blutplättchen, konzentriert, während die anderen Bestandteile getrennt werden.
  3. Injektion: Das gewonnene, hochkonzentrierte Plasma wird vorsichtig in das Gelenk injiziert. Nur der erste "Pieks" ist spürbar, die Injektion selbst ist schmerzfrei.

Die gesamte Behandlung dauert etwa 30 bis 60 Minuten und erfolgt ambulant, sodass Sie danach wieder nach Hause gehen können. Da nur Ihr eigenes Blut verwendet wird, ist das Verfahren sehr gut verträglich.

Für wen ist die Eigenblut-Therapie (PRP) geeignet?

Die Therapie mit bioregenerativen Zellen aus Eigenblut (PRP) eignet sich hervorragend für Patienten mit:

  • Arthrose,
  • Sportverletzungen,
  • degenerativen Gelenkerkrankungen,
  • oder chronischen Entzündungen.

PRP ist eine ideale Option für alle, die nach einer natürlichen, nachhaltigen und effektiven Alternative zu konventionellen Behandlungen suchen.

Gibt es eine Möglichkeit zur hochintensiven Therapie mit nur einer Sitzung PRP?

Zusammengefasst: Ja. Das ACP Max-System ermöglicht durch eine maximale Wirkstoffkonzentration einen hocheffektiven Heilungsimpuls in nur einer Sitzung – eine zeitsparende und medizinisch intensive Alternative für Patienten, die eine sofortige und kraftvolle biologische Regeneration suchen.

 

Durch technologische Fortschritte in der Zellaufbereitung ist es heute möglich, eine sehr hohe Dichte an regenerativen Faktoren in einem deutlich kleineren Volumen zu konzentrieren. Wir nutzen hierfür das ACP Max-System, das eine deutlich höhere Wirkstoffausbeute pro Milliliter ermöglicht als Standardverfahren.

Physiologische Konzentration: Anstatt über mehrere Wochen hinweg moderate Reize zu setzen, liefert ACP Max eine punktuelle, hochdosierte Freisetzung von Wachstumsfaktoren. Dies ist medizinisch sinnvoll, um einen ausreichend starken initialen Heilungsimpuls im Gewebe auszulösen.

Behandlungseffizienz: Diese Option ist eine medizinisch gleichwertige Alternative zur klassischen Serie für Patienten, die eine zeitsparende Behandlung bevorzugen oder eine weitere Anreise haben.

Biologisches Depot: Die hohe Konzentration sorgt dafür, dass die körpereigenen Regenerationsprozesse unmittelbar und intensiv adressiert werden, was besonders bei akuten Sportverletzungen oder zur gezielten Unterstützung bei chronischen Verläufen genutzt wird.

Die Hochleistungs-Option: Was ist der Vorteil von hochkonzentrierten Eigenblut-Präparaten?

Zusammengefasst: Die hochintensive Therapie mit ACP Max ermöglicht durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren eine überdurchschnittliche Konzentration an Wachstumsfaktoren, wodurch oft bereits eine einzige Sitzung ausreicht, um einen effektiven biologischen Heilungsimpuls bei Arthrose zu setzen.

 

Bei dieser Form der Behandlung steht die biologische Potenz im Vordergrund. Verschiedene Systeme (Z.B. ACP Max) stellt die technologische Weiterentwicklung der klassischen Eigenbluttherapie dar und bietet spezifische Vorteile für die Gewebestruktur:

Maximale Wirkstoffdichte: Durch ein spezielles, zweistufiges Aufbereitungsverfahren wird eine signifikant höhere Anzahl an Blutplättchen (Thrombozyten) isoliert. Wissenschaftliche Daten legen nahe, dass die Intensität der Gewebereaktion direkt mit der Konzentration der verfügbaren Wachstumsfaktoren korreliert.

Strategischer Einsatz bei schweren Befunden: Insbesondere bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß (Arthrose Grad II–III) oder therapieresistenten Sehnenveränderungen zielen wir auf eine maximale biologische Antwort ab.

Individuelle Skalierbarkeit: Das System erlaubt es uns, die Therapie exakt an den Schweregrad anzupassen. Während bei moderaten Befunden oft eine Einzelsitzung das Ziel erreicht, können wir bei komplexeren Fällen durch eine gezielte Zweitbehandlung nach 4 bis 6 Wochen die therapeutische Wirkung stabilisieren und nachhaltig festigen.

Was kostet eine Eigenbluttherapie mit PRP?

Die Kosten für eine PRP-Sitzung liegen in der Regel zwischen 150 € und 300 €. Der genaue Preis hängt vom verwendeten System (z. B. ACP-Doppelspritze oder Hochkonzentration (z.B. ACP-MAX) und dem Umfang der Behandlung ab. Für die hochintensive ACP Max Therapie liegen die Kosten aufgrund des speziellen Systems und der deutlich höheren Wirkstoffausbeute höher. Wir rechnen transparent nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Nach der Erstuntersuchung erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenplan, der genau auf Ihr Krankheitsbild und das gewählte Verfahren (Standard, ACP Max oder Kombi-Therapie) abgestimmt ist.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die PRP-Therapie?

  • Privatversicherte: Die meisten privaten Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen die Kosten für die PRP-Therapie bei Arthrose, da die Wirksamkeit mittlerweile durch viele Studien belegt ist. Wir empfehlen dennoch eine kurze vorherige Klärung mit Ihrem Versicherer.
  • Gesetzlich Versicherte: Die gesetzlichen Krankenkassen stufen die PRP-Therapie aktuell noch als „Individuelle Gesundheitsleistung“ (IGeL) ein. Die Kosten müssen daher in der Regel vom Patienten selbst getragen werden.

Wie viele PRP-Injektionen sind notwendig?

Für einen nachhaltigen Erfolg bei Arthrose empfehlen wir meist eine Serie von 3 bis 5 Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche.

Der zusätzliche „Gelenk-Booster“:
Wann ist die Kombination aus PRP und Hyaluronsäure sinnvoll?

Zusammengefasst: Der Gelenk-Booster kombiniert die sofortige mechanische Schmierfunktion und Stoßdämpfung der Hyaluronsäure mit der langfristigen biologischen Regenerationskraft des PRP, um besonders bei fortgeschrittener Arthrose Schmerzen schnell zu lindern und den Knorpel biologisch zu unterstützen.

 

Bei fortgeschrittener Arthrose (Grad II–III) oder für Patienten, die eine besonders nachhaltige Wirkung wünschen, empfehlen wir unser Kombinationsprotokoll. Dabei kombinieren wir ACP mit hochvernetzter Hyaluronsäure:

  • Synergie-Effekt: Die Hyaluronsäure wirkt als sofortiger mechanischer Schutzschild („Stoßdämpfer“), während das ACP die biologische Reparatur „von innen“ vorantreibt.
  • Nachhaltigkeit: Das Gelenk wird gleichzeitig geschmiert und regeneriert, was die Chance deutlich erhöht, Operationen oder einen Gelenkersatz langfristig zu vermeiden.

Die Behandlung erfolgt meist im wöchentlichen Wechsel über 6 Wochen (3x PRP; 3x hochvernetzte Hyaluronsäure).

Kombination aus Stoßwelle und PRP?
Wie moderne Synergien in der Arthrosetherapie genutzt werden können

Zusammengefasst:
Die Kombination von Stoßwellentherapie und PRP nutzt den Effekt der Mechanotransduktion, wobei physikalische Impulse die Zellen aktivieren, um die biologischen Wachstumsfaktoren des Eigenblutplasmas signifikant effizienter für die Geweberegeneration aufzunehmen.

 

Die Kombination von extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) und PRP gilt als einer der modernsten Ansätze in der regenerativen Orthopädie. Wir nutzen hierbei zwei biologische Wirkmechanismen um die Heilungschancen weiter zu erhöhen.

Der biologische Vorteil: Die Stoßwelle fungiert als „Aktivator“. Durch hochenergetische Schallwellen wird das oft schlecht versorgte Knorpel- und Sehnengewebe in einen Zustand erhöhter Aktivität versetzt (Mechanotransduktion).

  • Vorbereitung: Die Stoßwelle verbessert die Mikrozirkulation und macht die Zellwände empfänglicher für Wirkstoffe.
  • Maximierung: Das unmittelbar danach injizierte PRP trifft auf ein bereits „aufgewecktes“ Gewebe. Die Wachstumsfaktoren können so deutlich effektiver an den Zellrezeptoren andocken und die Regeneration einleiten.

Was sagen die Studien? Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Kombination der jeweiligen Einzeltherapie überlegen ist. Insbesondere bei chronischen Prozessen und fortgeschrittener Arthrose kann die Stoßwelle den entscheidenden Impuls geben, damit die bio-regenerative Kraft des Eigenbluts ihr volles Potenzial entfaltet.

Ihr Nutzen:

  • Intensivere Anregung der körpereigenen Reparaturvorgänge.
  • Höhere Erfolgsquote auch bei therapieresistenten Beschwerden.
  • Nachhaltiger Schutz des Gelenks durch die kombinierte mechanisch-biologische Stimulation.

Hier ist die finale, fachlich fundierte Fassung für das Synergie-Akkordeon, inklusive der wissenschaftlichen Quellenangaben. Diese kannst du direkt so unter dem Titel „Kombination: PRP und Stoßwellentherapie – Synergien nutzen“ einfügen.

Die wissenschaftliche Basis

Die Kombination aus extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) und PRP gilt in der modernen regenerativen Medizin als „Combined Bio-Physical Therapy“. Wir nutzen hierbei ein biologisches Prinzip, um die Heilungschancen signifikant zu erhöhen. Der biologische Vorteil (Mechanotransduktion): Die Stoßwelle fungiert als physikalischer „Türöffner“. Durch die hochenergetischen Schallwellen wird das Gewebe in einen Zustand erhöhter Aktivität versetzt. Die Zellmembranen werden durchlässiger (Poration) und die Zellen fahren ihre Rezeptoren hoch. Das unmittelbar danach injizierte PRP trifft somit auf ein „empfangsbereites“ Gewebe, wodurch die Wachstumsfaktoren ihre regenerative Wirkung deutlich effektiver entfalten können.

Wissenschaftliche Belege für diesen Synergie-Effekt:
Internationale Studien belegen, dass die Kombination der jeweiligen Einzeltherapie oft überlegen ist:

  • Höhere Erfolgsraten: Eine wegweisende Studie von Vetrano et al. (2013) zeigte bei chronischen Gewebeschäden, dass die Kombination aus ESWT und PRP zu signifikant besseren Langzeitergebnissen in Bezug auf Schmerzreduktion und Funktionalität führt als eine Monotherapie.
  • Optimiertes Zell-Milieu: Untersuchungen (u. a. Xu et al., 2021) bestätigen, dass die physikalische Reizung durch die Stoßwelle die Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen (wie VEGF) anregt, was das Gewebe ideal auf die Aufnahme der PRP-Wachstumsfaktoren vorbereitet.
  • Nachhaltigkeit: Die mechanische Stimulation durch die Stoßwelle in Verbindung mit der biologischen Kraft des PRP (insbesondere bei Systemen wie ACP Max) sorgt für eine tiefgreifende Regeneration, die weit über eine reine Schmerzlinderung hinausgeht.

Referenzen:
Vetrano et al., "Extracorporeal shock wave therapy and platelet-rich plasma in the treatment of chronic tendinopathy", 2013;
Chen et al. "Synergistic effects of extracorporeal shock wave therapy and platelet-rich plasma on tendon-to-bone healing", Journal of Orthopaedic Surgery and Research (2020).

Wann tritt eine Besserung der Schmerzen nach PRP-Therapie ein?

Erste spürbare Verbesserungen der Beweglichkeit und Schmerzlinderung treten oft nach der zweiten oder dritten Injektion ein. Die Wirkung kann je nach Stadium der Arthrose 6 bis 12 Monate oder sogar länger anhalten.

Bioregeneration braucht Fundament:
Nachhaltigkeit durch Ursachensuche und exakt abgestimmte Behandlung!

Zusammengefasst: Für einen langfristigen Therapieerfolg kombinieren wir biologische Regeneration mit präziser Biomechanik: Durch Daten aus unserem Bewegungslabor helfen wir Ihnen Fehlbelastungen individuell zu korrigieren, damit die PRP-Therapie auf einem entlasteten Fundament ihre volle Wirkung entfalten kann.

 

Eine PRP-Therapie entfaltet ihre volle Kraft erst dann, wenn die mechanischen Rahmenbedingungen des Gelenks stimmen. Deshalb behandeln wir nicht nur den Verschleiß, sondern suchen und korrigieren die biomechanischen Auslöser, um den Erfolg Ihrer Therapie langfristig zu sichern.

Warum echte Maßarbeit bei uns über das Übliche hinausgeht

Oft werden unterstützende Maßnahmen wie Übungen oder Einlagen auf Basis einer rein statischen Betrachtung – also im Stehen – verordnet oder nach allgemeinem Standard geschätzt. Doch ein Mensch ist immer in Bewegung. Wir setzen auf individuelle Daten statt bloßer Schätzung:

Detail-Analyse im Bewegungslabor: Mit computergestützter Funktionsdiagnostik und feinfühliger Sensorik erfassen wir die Kräfte, die bei jedem Ihrer Schritte wirken. So verstehen wir exakt, welche Belastungen Ihr Gelenk im Alltag beanspruchen.

Gezielte Korrektur statt Standard-Lösung: Basierend auf diesen Erkenntnissen geben wir Ihnen ganz persönliche Hinweise, wie Sie Fehlbelastungen reduzieren können – sei es durch gezielte Übungen oder funktionelle Einlagen, die exakt auf Ihren natürlichen Bewegungsablauf abgestimmt sind.

Individuelle Passgenauigkeit: Diese Sorgfalt ermöglicht uns eine Feinjustierung Ihrer Therapie, die weit über das Übliche hinausgeht. Wir schaffen die notwendige Entlastung, damit die regenerativen Faktoren der PRP-Therapie in einem optimal vorbereiteten Umfeld ihre volle Wirkung entfalten können.

Unser Ziel: Wir behandeln nicht nur ein Gelenk, sondern unterstützen Sie in Ihrer gesamten Bewegungsfreiheit – für ein Ergebnis, das sich im Alltag bewährt.

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Gelenkerhalt vor Operation:
Warum Biologie immer den ersten Versuch verdient

Zusammengefasst: Vor jeder Gelenkoperation gilt: Alle regenerativen Möglichkeiten ausschöpfen. Mit PRP investieren Sie risikofrei in Ihren Gelenkerhalt – ohne die Gewebeschäden durch Kortison und getreu dem Prinzip „Better In, Better Out“, um Ihre Ausgangslage für jeden weiteren Weg massiv zu verbessern.

 

Eine Operation ist ein endgültiger Schritt. Aus medizinischer Sicht ist es sinnvoll, zuvor konsequent alle regenerativen Möglichkeiten auszuschöpfen. Der Versuch, das Gelenk biologisch zu stabilisieren, ist eine Investition, die sich in jedem Fall auszahlt.

Warum die konservative Strategie überlegen ist:

  • Biologische Sicherheit: Im Gegensatz zu Kortison, das das Gewebe bei häufiger Anwendung schwächen kann, arbeitet PRP mit Ihren eigenen Zellen. Sie fördern die Heilung, ohne dem Gelenk zu schaden – ein entscheidender Vorteil für die langfristige Stabilität.
  • Das Prinzip „Better In, Better Out“: Wissenschaft und Erfahrung zeigen: Ein Gelenk, das vor einer Operation trainiert und durch biomechanische Analysen optimal behandelt wurde, hat damit auch eine weitaus bessere Prognose für die Belastung und Rehabiltation nach einer Operation.
  • Ursachen statt Symptome: Während eine Prothese nur das Bauteil ersetzt, adressiert unsere Kombination aus PRP und Bewegungsanalyse die Ursachen des Verschleißes. Wir optimieren Ihre Statik und Dynamik, was durch Einlagen und gezielte Übungen eine echte Entlastung schafft.
  • Risikominimierung: Jede Operation ist mit Risiken und langen Ausfallzeiten verbunden. Bioregenerative Verfahren sind ambulant, sicher und darauf ausgerichtet, Ihre natürliche Bewegungsfreiheit so lange wie möglich zu bewahren.

Geben Sie der Natur den Vorzug. Oft lassen sich durch die richtige Kombination aus biologischen Reizen und mechanischer Korrektur Ergebnisse erzielen, die eine Operation überflüssig machen oder zumindest weit in die Zukunft verschieben.

Unsere Expertise - Ihre Vorteile:

  • Genaue körperliche Untersuchung, hochauflösender Ultraschall, digitales Röntgen
  • Ergänzend modernste wissenschaftliche Diagnostik, Untersuchung im Bewegungslabor
  • Berücksichtigung der vorherigen Befunde und des bisherigen Verlaufs
  • Klärung der wirklichen Ursachen Ihrer Beschwerden
  • Ausführliche Besprechung möglicher Behandlungen
  • Multimodale Therpie unter Berücksichtigung der neuesten medizinischen Verfahren
  • Ganzheitliche und kontinuierliche Betreuung für den weiteren Verlauf

Info: Was sind die Ursachen für Arthrose?

Die Ursachen für die (vorzeitigen) Gelenkabnutzungen sind vielfältig. Eindeutig ist der Zusammenhang bei Arthrose als Folge nach einer Gelenkverletzung, z.B. nach einem Unfall. Auch im Rahmen rheumatischer Erkrankungen kommt es zu Gelenkabnutzungen, die sich durch chronische Entzündungen erklären lassen. In den meisten Fällen ist die Ursache jedoch multifaktoriell, d.h. verschiedene Faktoren wirken in unterschiedlicher Intensität zusammen. Neben stoffwechselbedingten Veränderungen können Fehlbelastungen, aber auch genetische Faktoren entscheidend zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß beitragen.

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